Einfach die bessere Technik

Wer den Namen Komptech „nur“ mit Kompostierungs-Technologie verbindet, liegt falsch. Die folgende Geschichte zeigt, dass sich ein Komptech-Trommelsieb wie die Nemus auch in der Absiebung von Mineralik bewährt.

19. Dezember 2018

Komptech „kann nicht nur Grün“. Es gibt viele andere Einsatzgebiete, in denen wir unsere langjährige Erfahrung und maschinentechnische Überlegenheit ausspielen können. „Absieben von Mineralik“ lautet das Stichwort, das wir gemeinsam mit Steven Probst aufgreifen, der in der deutschen Vertriebsmannschaft für den südwestdeutschen Raum zuständig ist. Wir durften ihn zu gleich zwei erfolgreichen Einsatzbeispielen im Raum Mannheim-Ludwigshafen begleiten, wo eine Nemus 2700 die Betreiber von ihren Fähigkeiten überzeugt hat.

QUALITÄT – GLEICH IN MEHRFACHER HINSICHT
Unser erster Standort liegt im Mannheimer Hafen, auf der Recyclinganlage der Baustoffe Rhein-Neckar GmbH. Inhaber und Geschäftsführer Thomas Lück hat uns vor Ort das im November 2016 neu gekaufte Trommelsieb Nemus 2700 vorgestellt. Auf dem firmeneigenen Gelände werden mineralische Rohstoffe verschiedenster Herkunft aufbereitet: „Je besser sortiert die Materialien ankommen, umso besser können sie zu qualitativ hochwertigen Endprodukten aufbereitet werden.“

„Über 800 Stunden ist die Nemus schon gelaufen, und das ohne größere Probleme“, erzählt Lück. Das Trommelsieb wird mit den beiden Sieben in der Lochung mit 10 und 35 Millimeter beim Absieben von entsprechend vorsortiertem Bauschutt und Erdaushub eingesetzt, um daraus neben Kabelsanden ebenso Substrate und Oberböden zu gewinnen. Und wie kam er zur Nemus? „Der gute Ruf von Komptech war ein ganz wesentliches Kriterium, da damit auch viel Erfahrung in der technischen Umsetzung verbunden ist. Und die Größe der Siebfläche hat mich überzeugt: In Kombination mit der Trommellagerung, dem problemlosen Antrieb und vor allem dem einfachen Wechsel der Trommel waren das die entscheidenden Kriterien.“ Das Thema Wartungsfreundlichkeit, die umfangreiche Ausstattung schon im Serienzustand, durchdachte Einzellösungen, wie das Schmiersystem, oder das einfache Reinigen der Maschine – diese Praxiserfahrungen haben die Kaufentscheidung im Nachhinein nochmals bestätigt.

ZWEITER STOP
Wir sind im Außenlager von Werk I des Transportunternehmens Scherer & Kohl GmbH & Co. KG. Markus Bien, Betriebsleiter des Unternehmens, begleitet uns. Die Nemus hat inzwischen rund 200 Stunden ohne wesentliche Probleme hinter sich gebracht. Eingesetzt wird sie zum Absieben unterschiedlicher Bodenfraktionen, um bei einem Siebschnitt von 40 Millimetern die mineralischen Bestandteile wieder zurückzugewinnen. Beim hier angelieferten Bodenaushub handelt es sich zumeist um eher sandige bis schluffige Materialien, deren bindiger Anteil eher untergeordnet sein dürfte. Am Anfang des Einsatzes der Nemus stand das Austesten verschiedener Trommelsiebe direkt vor Ort, und wie Markus Bien erzählt, hat die Nemus dabei am besten abgeschnitten.

EINE WESENTLICHE STÄRKE: DIE SIEBFLÄCHE
„Wir mussten lernen, dass man ohne Bunkervorsieb Gehwegplatten oder ganze Fundamente nicht so ohne weiteres in die Trommel schicken darf, aber mit dem Bunkervorsieb ist dies inzwischen kein Problem mehr.“ Wie schon Thomas Lück, hat auch ihn die Siebfläche mit über 30 Quadratmetern mehr als überzeugt: „Wir haben beim ersten Test einen bindigen Gleisschotter aufgegeben, und mit der Nemus konnten wir 60 Prozent verwertbaren Anteil herausholen. Das hat sonst keine Maschine gepackt.“

In diesem Zusammenhang spricht Markus Bien die aus seiner Sicht sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Komptech an: „Wir hatten verschiedene Fragen, um die Nemus noch besser auf unsere Bedürfnisse zuschneiden zu können. Komptech ist darauf sehr gerne eingegangen, selbst aus der Konstruktion waren Mitarbeiter da, die unsere Vorschläge intensiv mit uns diskutiert haben.“