Komptech-Siebtechnik
Ideal für die Mineralik

Ob Erdaushub, Sand, Kies, Bauschutt oder Oberböden: Komptech Trommelsiebe können auch bei diesen schweren Materialien problemlos eingesetzt werden.

31. Januar 2018

Auf Basis seiner langjährigen Erfahrungen bietet der österreichisch-deutsche Technologieführer gerade für mineralische Materialgruppen überzeugende Sieblösungen an. Wer die traditionell grüne Hausfarbe von Komptech bisher nur mit vorwiegend „grünen Rohstoffen“ wie Biomasse, Holz, Grün- oder Biogut in Verbindung brachte, dürfte einen ganz wesentlichen Einsatzbereich übersehen haben: Die grünen Trommelsiebe lassen sich ebenso hervorragend beim Absieben von schwereren Materialgruppen wie Steinen und Erden, Böden oder Baustoffrecyclingprodukten einsetzen. Auf den ersten Blick mag dies erstaunen, aber die Vielzahl positiver Rückmeldungen von Betreibern zeigt, dass Komptech auch in diesem Arbeitsfeld durchaus punkten kann. Die Erfahrungen aus dem Praxiseinsatz führen gerade bei dem österreichischen Technologieführer immer wieder zu konstanten Verbesserungen und Modifikationen an den einzelnen Maschinen, um sie so noch besser für den täglichen Arbeitseinsatz in dem nicht immer leichten Umfeld vorzubereiten.

Spezielle Anforderungen
Auch wenn sich Einsatzbedingungen durchaus ähneln, in der Sand- und Kiesindustrie oder bei Baustoffrecycling-Unternehmen gibt es doch einige Besonderheiten, die es zu beachten gilt. Dazu zählen sicherlich die manchmal doch schwierigen Geländebedingungen mit nicht immer befestigten Bodenflächen, die hohe Anforderungen an die Standsicherheit der mobilen Trommelsiebe stellen. Mobil müssen sie sein, denn die Betreiber erwarten einen mehr als flexiblen Umgang im Handling der Maschine, nicht nur was die schnell wechselnden Standorte im Betriebsgelände, sondern auch die Absiebung unterschiedlichster Materialen anbelangt. Das bedeutet bei unterschiedlich schweren Materialien nicht nur eine stabile Rahmenkonstruktion, sondern ebenso stabile und robuste Austragsbänder wie auch eine gegen herabfallende Steine möglichst unempfindliche Trommel. Und nicht zuletzt muss die Qualität der ausgesiebten Endprodukte stimmen. Der letztgenannte Punkt wird besonders dort zum Auswahlkriterium, wo es sich um stark bindige bzw. lehmhaltige Ausgangsmaterialien handelt. Diese können bei Trommelsieben durchaus Probleme bereiten, wenn man zum Beispiel nur an verstopfte Siebtrommeln oder Anbackungen zwischen Siebtrommel und Seitenwand denkt.

Trommelsieb ist nicht gleich Trommelsieb
Mit der Nemus 2700 bietet Komptech in seinem sehr breit aufgestellten Trommelsieb-Programm zum Beispiel eine mobile und hochmoderne Anlage an, die diese verschiedenen Anforderungen sehr gut meistern kann. Dazu gehört ohne Zweifel ein sehr robustes Fahrwerk mit einem verwindungssteifen Rahmen, der mit seinen massiven hydraulischen Stützfüßen auch in unebenem Gelände ohne Leistungseinbußen funktioniert. Massive Störstoffe werden durch das klappbare Bunkervorsieb ferngehalten, durch die Bunkerbandsteuerung gibt es kein Schieflaufen des Bandes, und Trommeln mit einer Wandstärke bis zu zehn Millimeter erlauben hohe Standzeiten. Schraubstollen im Überkornband verhindern in Verbindung mit einer regelbaren Bandgeschwindigkeit das Zurückrollen von Steinen. Und auch der geforderte flexible Einsatz dürfte keine Probleme bereiten: Für den notwendigen Trommelwechsel oder die anstehenden Reinigungsarbeiten im Trommelbereich kann die Seitenwand separat oder mit der Siebtrommel zusammen aufgeklappt werden. Weiterer Vorteil dabei: Für einen Trommelwechsel wird keinerlei Werkzeug benötigt. Mit dem großen Abstand zur Seitenwand lassen sich Anbackungen großteils verhindern, mit diesem großen Zwischenraum lässt sich zudem ein breites Materialspektrum mit Lochungen bis zu 100 mm abdecken. Und last, but not least: Neben der Nemus bietet Komptech auch einige weitere Trommelsiebmaschinen an, und 2018 wird es dabei noch die eine oder andere Neuvorstellung geben!