Neue Techniken in der
Biogut-Aufbereitung

Bei der sehr anspruchsvollen Biogut-Aufbereitung wird eine geeignete Maschinentechnik immer wichtiger. Wir haben langjährige Erfahrung und können daher eine geradezu ideale Lösung anbieten.

06. September 2018

Die hochwertige Biogut-Aufbereitung gewinnt zunehmend an Bedeutung: Mit Blick auf die strengen Anforderungen des Düngerechtes und die Qualitätsrichtlinien der Bundesgütegemeinschaft Kompost werden sich zukünftig nur noch qualitativ einwandfreie Komposte bzw. Gärprodukte vermarkten lassen. Ein wesentlicher Faktor betrifft die Reduzierung der mit dem Input eingetragenen Stör- und Fremdstoffe. Kunststoffe, Glas oder Metalle sind als Hauptbestandteile zu nennen, welche die Akzeptanz des Endproduktes in der Öffentlichkeit in Frage stellen. Daraus resultieren die zum Teil sehr rigiden Grenzwerte, die an die Aufbereitung hohe Anforderungen stellt. Wir kennen diese Thematik und können daher ein auf diese Anforderungen hin abgestimmtes Maschinenprogramm mit verschiedenen Neuentwicklungen anbieten.

Optimierung der Aufbereitungsprozesse an erster Stelle
Die Aufbereitungsprozesse stehen an erster Stelle, solange man nicht am Inputmaterial ansetzen kann, denn es gilt: Die Qualität des Outputs hängt von der Qualität des Inputs ab. Der Aufbereitungsprozess lässt sich beeinflussen, indem für die Zerkleinerung des Inputs ein Langsamläufer, wie der Terminator oder der Crambo als Einwellen- bzw. Zweiwellen-Zerkleinerer, mobil und stationär erhältlich, eingesetzt wird. Der Crambo hat sich bei stark verschmutztem Bioabfall bewährt: Im extrem groß dimensionierten Zerkleinerungsraum sorgen zwei 2820 mm lange, gegenläufige Walzen mit Schneidwerkzeugen für einen aktiven Einzug des Inputmaterials. So werden Fremd- und Störstoffe aufgeschlossen, aber nicht feiner als notwendig zerkleinert. Zusätzlich kann eine Siebung vorgeschaltet werden, um Störstoffe bereits am Anfang auszuschalten. Nur ein Crambo kann bei dem inhomogenen und verpackten Inputmaterial das Größtkorn weitestgehend limitieren sowie Verpackungen und Behälter sicher öffnen, womit die Weiterbehandlung wesentlich erleichtert wird.

Auch am Ende der Prozesskette gibt es Möglichkeiten zur Separierung
Neben der Siebung mit Stern- oder Trommelsieben stehen ein Windsichter wie der Hurrikan für leichte Fremdstofffraktionen und ein Steinseparator wie der Stonefex für schwere und harte Fremstoffanteile im Mittelpunkt. Je nach Beschaffenheit des Aufgabematerials ist eine Kombination beider Anlagen möglich.

Neue Technik: Die Praxis zählt
Für die Biogut-Aufbereitung ist der neue NE-Abscheider „Metalfex“ zu nennen, der am Ende der Prozesskette wesentliche Verbesserungen in der Produktqualität erzielt. Neben dem Separieren von Nicht-Eisen-Metallen lässt sich optional ein FE-Abscheider installieren. All dies geht höchst flexibel vonstatten, da die neue Maschine in drei unterschiedlichen Mobilitätsvarianten angeboten wird. Die bewährte Siebtechnik kommt ebenfalls nicht zu kurz: Auf Basis der erfolgreichen Nemus 2700 wird es mit der Nemus 3000 erstmalig eine Trommelsiebmaschine geben, die hinsichtlich Wartungs- und Servicefreundlichkeit neue Maßstäbe setzt. Längere Austragsbänder und die Möglichkeit, Siebtrommeln von Mitbewerbern einzusetzen, betonen die Praxistauglichkeit dieser Neuentwicklung.