WER WAGT, GEWINNT

Flexibilität – das ist das Stichwort für eine neue Nemus beim Baggerbetrieb Willi Ostermaier im oberbayerischen Dorfen. Für Felix Ostermaier, den Geschäftsführer, ist es die erste Trommelsiebmaschine, umso höher sind seine Erwartungen.

06. März 2019

Trommelsiebmaschinen gelten in der Regel als sehr robust, „sehr flexibel müssen sie sein und ein breites Einsatzspektrum aufweisen“, wie Felix Ostermaier anmerkt. Das Unternehmen beschäftigte sich schon länger damit, für die bisher eingesetzte raupenmobile Siebanlage eine passende Alternative zu finden. „Nicht, dass wir unzufrieden gewesen wären, aber insbesondere der komplizierte Transport hat uns Schwierigkeiten gemacht, und wir wollten mit Blick auf unsere verschiedenen Kies- und Sandlagerstätten einfach mobiler und damit flexibler werden.“

Die Willi Ostermaier GmbH & Co. KG ist ein regional agierendes Unternehmen mit einem breiten Angebotsspektrum. Eine wesentliche Rolle spielen die in dem ländlichen Raum verstreut liegenden 15 Sand- und Kiesgruben, die vom Unternehmen je nach Auftragslage und Standort gezielt genutzt werden.

QUALITÄT ENTSCHEIDET
Bei den verschiedenen Aufgabenbereichen, die vom Abbruch über Baustoffrecycling, mehrere Sand und Kiesprodukte bis hin zur Humusproduktion reichen, sind immer Siebleistungen gefragt, die auch stets mit einer entsprechenden Qualität des Endproduktes einhergehen müssen. „Wir legen großen Wert auf die Qualität der verschiedenen Endprodukte, die regelmäßig überwacht werden. Genau das erwarte ich von einer Siebmaschine, wo nicht nur der Durchsatz, sondern auch die Produktqualität im Vordergrund stehen muss.“

DER VORFÜHRTERMIN ÜBERZEUGTE
An dieser Stelle kommt mit Günter Seisenberger ein Mitarbeiter ins Spiel, der aufgrund seiner früheren Tätigkeit schon Erfahrungen mit mobilen Trommelsiebmaschinen ersammelt hatte. Seine guten Erfahrungen mit Komptech und dem hohen Qualitätsanspruch des österreichischen Unternehmens überzeugten seinen Chef. Rasch war ein Vorführtermin vereinbart. Und der überzeugte auf der ganzen Linie – auch Felix Ostermaier: „Bei der Nemus hat mir neben der sehr robusten und durchdachten Verarbeitung der Maschine auch die einfache Bedienung sehr gut gefallen, natürlich auch die Durchsatzleistung. Ganz wichtig dabei ist vor allem die Mobilität, denn jetzt können wir sehr schnell und flexibel zwischen den verschiedenen Abbaugebieten, unserer Baustoffaufbereitung und der Humusproduktion wechseln, und das ganz unkompliziert. Das ist eine ganz neue Erfahrung!“

AUCH DIE OPTIONEN PASSEN GENAU
Dass dies so ist, hat auch mit der Ausstattung der Nemus zu tun. Neben den vier Siebtrommeln, die mit ihren Siebmaßen auf die unterschiedlichen Ansprüche in der Sand- und Kiesgewinnung, aber auch in der Siebung von Böden und Bauschutt abgestimmt sind, darf man die Optionen nicht vergessen. Dazu zählen die Magnettrommeln für den Eisenaustrag im Baustoffrecycling, das Bunkervorsieb zum Abtrennen der Übergrößen, die Bunker-Sensor- Steuerung oder auch die hydraulisch ausfahrbare Motoreinheit, um die Wartung zu erleichtern.