Wir machen Zypern grün

Derzeit gibt es auf Zypern offiziell 117 Deponien, Umweltorganisationen sprechen von über 200. Diese Deponien gasen, brennen und verunstalten die Landschaft. Die großen Tourismusströme jeden Sommer machen das Land zu einem Spitzenreiter bei der Pro-Kopf-Müllmenge: 778 kg sind es pro Einwohner und Jahr. Es muss sich etwas ändern – und Komptech hilft dabei.

21. September 2011

Ein Lokalaugenschein führt nach Larnaka, mit etwa 80.000 Einwohnern die viertgrößte zypriotische Stadt im griechischen Süd-Teil der Insel: Komptech hat zwölf Maschinen dorthin geliefert. Trommelsiebe, Sternsiebe, Terminatoren, Ballistikseparatoren und einen Topturn.

Ambitionierte Ziele
Viele tausend Tonnen Hausmüll sind seit dem Betriebsbeginn der mechanisch-biologischen Aufbereitungsanalage Larnaka am 1. April 2010 über die Komptech-Maschinen gelaufen. Von 100.000 Tonnen Inputmaterial werden ca. 20.000 als Recyclingmaterial wieder an Produktionsbetriebe zurück geliefert werden. Weitere 16.000 Tonnen werden durch eine professionelle Kompostierung zu Wasserdampf und biogenem Kohlendioxid abgebaut. Der Rest wurde als weitgehend inertes Material auf der nach europäischen Standards neu errichteten Deponie Larnaka abgelagert. Mit Hochdruck arbeitet der Betreiber der Aufbereitungsanlage, die Firma Helector S.A., daran, einen großen Prozentsatz des Inputs auch als Ersatzbrennstoff in industriellen Verbrennungsanlagen auf der Insel zu verwerten. Im Vollbetrieb will man 200.000 Tonnen häusliche Abfälle pro Jahr verarbeiten, stabilisieren und verwerten.


Nachhaltige Verbesserungen
Es wird also besser auf Zypern. Die Zahl der Deponien beginnt abzunehmen. Damit sich eine geordnete Abfallentsorgung auch rechnen kann, wurden die Abfallgebühren für die Haushalte auf ein europäisches Niveau angehoben. Damit können die Anlagen und Maschinen für das Land und seine Bevölkerung arbeiten. Die Lebensqualität wird steigen, die Umwelt geschützt und in einen ursprünglichen Zustand zurückversetzt.