Der 100. Axtor – Eine Erfolgsgeschichte
Er ist kompakt, leistungsstark und wandlungsfähig: Der Axtor ist das Herzstück vieler Kompost- und Biomassebetriebe weltweit. In Japan ist es die Firma Ryokusan, die mit dem Kauf des 100. Axtor ein sichtbares Zeichen für eine nachhaltige Zukunft setzt. Doch hinter der Zahl steckt mehr: eine jahrzehntelange Partnerschaft und das klare Ziel, eine grünere Zukunft zu gestalten. Wir haben den 100. Axtor auf seiner Reise bis nach Japan begleitet.
Bild: Der 100. Axtor zusammen mit dem Ryokusan-Team bei der N-Expo – der größten Umweltmesse in Asien.
Der Axtor zählt zu einer der vielseitigsten Maschinen im Komptech-Portfolio. Ob als Schredder oder Hackmaschine – durch den einfachen Umbau eignet er sich für verschiedenste Materialien: von Grünschnitt über Stamm- und Altholz bis hin zu Rinde und Paletten. Je nach Siebkorb und Werkzeugausstattung wird so exakt das Material erzeugt, das für die energetische oder stoffliche Nutzung gebraucht wird.
Mit der Produktion des 100. Axtors wurde nun ein besonderes Jubiläum gefeiert – und mit Ryokusan ging diese Maschine an einen langjährigen Partner, der den Axtor wie kaum ein anderer kennt und nutzt.
Ein Meilenstein mit Gravur – Die Plakette des 100. Axtors
„Jede Axtor-Maschine ist ein Beweis – für Partnerschaft, Leistung und Weitblick.“
Ewald Konrad,
CSO von Komptech
VOM TOPTURN ZUM AXTOR
Ryokusan mit Sitz in Japan ist seit vielen Jahren Pionier in der Entwicklung und Bereitstellung von Technologien für eine biobasierte Kreislaufwirtschaft. Die Zusammenarbeit zwischen Komptech und Ryokusan reicht dabei mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Anfang der 2000er war es Ryokusans Gründer Katsuji Kosuge, der bei einem Besuch in Österreich erstmals auf den Kompostumsetzer Topturn stieß.
Was mit dem Topturn begann, entwickelte sich rasch weiter. 2014 wurde der erste Axtor für einen Großkunden in Japan ausgeliefert – ein Meilenstein, der das Fundament für die Erfolgsgeschichte der Maschine im Land der aufgehenden Sonne legte. Besonders in der Verarbeitung von Holzmaterialien für die Biomasseverwertung zeigte der Axtor schnell seine Stärken.
Doch gerade in einem Land wie Japan, in dem Kompaktheit und Effizienz entscheidend sind, war schnell klar: Es braucht eine angepasste Lösung.
So entstand in enger Abstimmung mit Komptech die Axtor-Serie – maßgeschneiderte Maschinen, die Leistung und Mobilität perfekt kombinieren. Mit dabei: kompaktere Varianten, speziell zugeschnitten auf die Anforderungen des japanischen Markts.
Der 100. Axtor macht sich auf den Weg zur Firma Ryokusan.
„Der Axtor ist unser täglicher Partner – robust, vielseitig und genau richtig für die Anforderungen in der japanischen Biomassewirtschaft.“
Ryosuke Mochizuki,
Sales Manager, Ryokusan
TÄGLICHER EINSATZ FÜR DIE GRÜNE ENERGIE
Heute wird dank Ryokusan der Axtor täglich in Japan eingesetzt – zur Verarbeitung von Baumstämmen, Rinde, Ästen, Holzpaletten und Schnittgut aus der Forstwirtschaft. Die erzeugten Hackschnitzel dienen als Brennstoff für Biomassekraftwerke und Heizsysteme in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern und kommunalen Anlagen.
Besonders geschätzt werden die hohe Vielseitigkeit der Maschine sowie die einfache Wartung – insbesondere der Schneidwerkzeuge. Diese Eigenschaften tragen entscheidend dazu bei, den Betrieb reibungslos und effizient zu gestalten – ein zentraler Aspekt in der japanischen Energiewirtschaft, wo Verlässlichkeit und Qualitätskontrolle oberste Priorität haben.
Die beiden Geschäftsführer des Familienunternehmens, Katsuji Kosuge und Teppei Kosuge, mit dem 100. Axtor
Auf die Frage, wie man die Maschine beschreiben würde, antwortete Firmenpräsident Katsuji Kosuge mit einem Lächeln:
„Wir mögen den Axtor, weil er genau das liefert, was wir brauchen.“
Katsuji Kosuge,
Firmenpräsident von Ryokusan
Mit der nun ausgelieferten 100. Maschine zählt Ryokusan heute zu den bedeutendsten Axtor-Kunden weltweit.
DIE ZUKUNFT? FLEXIBEL UND ELEKTRISCH!
Auch in Zukunft bleibt der Axtor ein zentrales Element in Ryokusans Strategie. Der Wunsch nach einer elektro-mobilen Version ist bereits formuliert, Ideen und Bedarf sind vorhanden. Die Rolle von Komptech bleibt dabei klar: Entwickler und Partner auf Augenhöhe – mit technischem Know-how, Innovationskraft und internationaler Unterstützung.
Der 100. Axtor ist ein Meilenstein. Doch für Ryokusan und Komptech ist er zugleich ein Startpunkt – für die nächste Etappe auf dem Weg zu einer grüneren Welt.