Verlässlicher Partner bei jedem Wetter
Zuverlässig und lösungsorientiert. Seit über 70 Jahren sammelt die Wiener Neustädter Stadtwerke und Kommunalservice GmbH (WNSKS) Abfälle aus mittlerweile 36 Gemeinden. Bei der Aufbereitung setzt sie auf mehrere Komptech-Maschinen – vom Topturn bis zum Terminator.
Bild: Udo Wiesmüller und Gerhard Neubauer von der Abfallwirtschaft Wiener Neustadt (WNSKS)
Im November des vergangenen Jahres rollt ein lilafarbener LKW auf das Gelände der niederösterreichischen Recycling-Anlage. Aufgeladen: ein nagelneuer Topturn X5500. Die Komptech-Maschine soll künftig die Mieten am Kompostplatz umsetzen und damit den Rotteprozess effizient unterstützen. Neugierig richten sich die Blicke des Teams auf den imposanten Mietenumsetzer, als er vom LKW rollt. Doch bevor es losgeht, folgt eine ausführliche Einschulung durch den Komptech-Servicemitarbeiter Michael Haberl. Dann ist der Moment gekommen: Der Topturn X fährt durch die erste Miete – und überzeugt das gesamte Team auf Anhieb mit seiner Performance. Er ist jedoch nicht der erste Komptech-Umsetzer, der für optimale Bedingungen für die Mikroorganismen in der Miete sorgt. Bereits fast 30 Jahre zuvor, im Jahr 1997, nahm hier ein Topturn 4500 (mit der Seriennummer 2) seinen Betrieb auf – zu einer Zeit, als die Kompostierung in Österreich noch in den Anfängen stand.
„Wir wollen immer bestmöglich für die Region da sein. Das ist unser Hauptaugenmerk und Komptech unterstützt uns dabei seit vielen Jahren.“
– Udo Wiesmüller –
Betriebsleiter und Geschäftsführer
der Abfallwirtschaft Wiener Neustadt
Meilensteine der Firmengeschichte
Der Topturn war einer der großen Meilensteine in der Geschichte der WNSKS. Udo Wiesmüller, Betriebsleiter des Bereichs Abfallwirtschaft und abfallrechtlicher sowie gewerberechtlicher Geschäftsführer am Standort, blickt zurück: „Wir haben immer mehr und mehr Bioabfälle gesammelt. Und irgendwann waren die Mieten mit dem Radlader nicht mehr zu bewirtschaften.“ Er selbst ist seit 1997 Teil des Teams der Abfallbehandlungsanlage, zuerst als Leiter der Eingangskontrolle, seit 2000 als Betriebsleiter. Mittlerweile betreut die Wiener Neustädter Stadtwerke und Kommunalservice GmbH als operativer Faktor für den Abfallwirtschaftsverband Wiener Neustadt insgesamt 36 Gemeinden mit rund 70.000 Haushalten. Jährlich werden hier rund 75.000 Tonnen Abfälle verarbeitet, davon rund 25.000 Tonnen Haus- und Restmüll, 12.000 Tonnen Biomaterial sowie Leichtverpackungen, Papiermüll und Sperrmüll. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass in Wiener Neustadt ein so großer Sammelplatz entstanden ist?
Bilder: Die Anlieferung des Topturns inklusive ausführlicher Einschulung vor dem Start.
Bereits 1954 begann die Abfallentsorgung in Wiener Neustadt mit zwei Müllfahrzeugen. In den 1970er-Jahren war die WNSKS mit der österreichweit ersten folienabgedichteten Hausmülldeponie Vorreiter des ganzen Landes. Gegen Ende der 80er-Jahre setzte das Unternehmen mit der Einführung einer getrennten Biomüll-Sammlung einen weiteren Meilenstein. Im Zuge dessen entstand auch ein Kompostplatz.
Die steigenden Mengen an Biomasse führten 1997 zu der bereits erwähnten Investition in den Topturn 4500 – der ersten von mehreren Komptech-Maschinen, die die Stadtwerke mittlerweile bei Recycling- und Aufbereitungsprozessen zuverlässig unterstützen.

Bild: Auch bei schlechtem Wetter und ungemütlicher Witterung dreht der Topturn verlässlich seine Runden.

Bild: Die WNSKS setzt auf mehrere Trommelsiebe der Firma Komptech.
Hier zu sehen: Trommelsieb Maxx im Wintereinsatz.
Heißrotte und Biogas
Der Weg zur jetzigen Struktur des Standorts war noch von zahlreichen weiteren Entwicklungen geprägt. „Durch die damals noch nicht ausgereifte Mietenkompostierung gab es immer wieder Geruchsbelästigung und entsprechende Beschwerden der Anrainer. Daher haben wir eine geschlossene Heißrotte-Kompostierung mit Tunnelsystem gebaut“, erzählt Udo Wiesmüller. Später kam es zur Aufrüstung der bestehenden Sortieranlage als mechanisch-biologische Abfallaufbereitungsanlage, die mittlerweile zur Trocknung von Restmüll genutzt wird. 2020 wurde eine modulare Trockenfermentations-Biogasanlage in Betrieb genommen, die den Standort mit Energie und Wärme versorgt.
„Wir sind sehr stolz, mit unseren Maschinen einen wichtigen Beitrag zur hohen Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Abfallwirtschaft Wiener Neustadt beizutragen.“
– Roland Göschl –
Area Sales Manager bei Komptech
Sperrmüll ideal zerkleinert
Die langjährige Zusammenarbeit mit Komptech wird als durchwegs positiv beschrieben – kamen doch im Laufe der Unternehmensgeschichte zahlreiche weitere Maschinen wie das Trommelsieb Maxx und der Mischer Mashmaster dazu. Für die Zerkleinerung des Sperrmülls entschied man sich für den Terminator xtron, wie Udo Wiesmüller berichtet: „Der Terminator hat uns einerseits aufgrund seiner leistungsstarken Zerkleinerungstechnik, andererseits aber auch aufgrund der Qualität des Endmaterials überzeugt.“

Bild: Terminator xtron im Einsatz.

Bild: Udo Wiesmüller und Gerhard Neubauer vor dem Terminator xtron.
Auch Gerhard Neubauer, der bereits seit dem Jahr 2000 im Betrieb tätig und seit 2013 für die Kompostierung verantwortlich ist, zeigt sich von der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der WNSKS und Komptech begeistert. „Die Firma bietet einen unschlagbaren Service. Egal, wann man anruft – es ist immer jemand zur Stelle und hilft sofort weiter. Das gibt es sonst heute in dieser Form fast nirgends mehr“, so Neubauer.
„Der Service von Komptech ist für uns unschlagbar. Wenn wir anrufen, dann ist jemand da und kümmert sich schnell um die beste Lösung für jedes Anliegen.“
– Gerhard Neubauer –
Bereichsverantwortlicher bei
der Abfallwirtschaft Wiener Neustadt
Durch den 24-Stunden-Service können Stillstände auf ein absolutes Minimum reduziert werden – und das bei jedem Wetter, auch bei einem ungemütlichen Winter wie heuer. Udo Wiesmüller ergänzt: „Vor jeder Neuanschaffung haben wir uns natürlich mehrere Geräte angeschaut, aber Komptech überzeugt nicht nur durch die Qualität der Produkte, sondern auch in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir konnten uns immer alles vor Ort ansehen und sowohl die Walzenzerkleinerungen als auch die Aufschließungen der Materialien sind wirklich sehr, sehr gut.“
Eines steht fest: Komptech wird der WNSKS weiterhin als treuer Partner zur Seite stehen. Roland Göschl, Area Sales Manager bei Komptech, erklärt: „Eine der zukünftigen Haupt-Herausforderungen wird definitiv die kommende Kompostverordnung und die damit verbundene Störstoffreduktion im Bioabfall sein. Plastiksäcke im Biomüll sind nach wie vor ein großes Problem.“ Komptech war bereits am Forschungsprojekt „Plastic Free Compost“ beteiligt, in dem untersucht wurde, wie Störstoffe bestmöglich aus Abfallströmen entfernt werden können. Doch welche Überraschungen auch noch warten – die WNSKS kann sich bei Komptech stets auf besten Service, höchste Kompetenz und konsequent lösungsorientiertes Handeln verlassen.
Über die Abfallwirtschaft Wiener Neustadt – WNSKS GmbH:
Standort:
Wiener Neustadt in Niederösterreich
Unternehmensgröße:
~ 19 Millionen Euro Umsatz
~ 120 Mitarbeiter:innen
Komptech-Maschinen:
Topturn X5500
Maxx Trommelsiebe
Terminator xtron