Starke Zusammenarbeit, die seit Jahrzehnten trägt
Ungewöhnlich häufig ist die Seriennummer 1 bei den Komptech-Maschinen der Münchner Schernthaner GmbH zu finden. Warum? Weil die beiden Unternehmen eine mehr als 30-jährige Zusammenarbeit verbindet, bei der Praxis, Austausch und Optimierung Hand in Hand gehen.
Bild: Sehr zufrieden mit der Siebleistung der neuen Nemus 3000: Markus Heinzelmayr (re.) von der Schernthaner GmbH und Sebastian Berghaus (li.) von Komptech.
Landschaftsbau, Erdbau, Entsorgung, Kompostierung: Das Leistungsspektrum der Schernthaner GmbH in München ist groß. Seit den 60er-Jahren kümmert sich das mittlerweile in 3. Generation geführte Familienunternehmen um die Planung, Gestaltung und Ausführung von großen Landschaftsbaumaßnahmen ebenso wie um Baumpflege und Kompostierung und bietet zudem einen großen Miet-Fuhrpark. Als Partner der ersten Stunde ist der Recyclingspezialist Komptech mit an Bord, der mit mehreren Maschinen im Familienbetrieb vertreten ist. Das Besondere dabei: Auf vielen der Komptech-Maschinen am Schernthaner-Hof steht die Seriennummer 1. Denn die beiden Vorreiterunternehmen sind eine vielversprechende Symbiose eingegangen, wie auch Geschäftsführer Sigmund Schernthaner erzählt: „Zahlreiche Komptech-Konstruktionen haben sich zuerst auf unserem Hof bewährt, bevor sie überhaupt in die Serienfertigung gegangen sind.“ Sprich: Die Prototypen der Maschinen konnten zunächst bei Schernthaner in der Praxis getestet werden und gleichzeitig wurden auch Verbesserungswünsche von Schernthaner in der finalen Konstruktion berücksichtigt. „Komptech kann seine Maschinen bei uns mit großem Durchsatz testen und wir haben immer die Maschinen, die wir brauchen. Das ist eine sehr vertrauensvolle Partnerschaft und nicht nur ein Austausch von Ware gegen Bezahlung“, betont Schernthaner.
„Wenn bei Schernthaner eine besondere Lösung gebraucht wird oder es eine Verbesserungsidee gibt, dann rufe ich bei Komptech an.“
– Sigmund Schernthaner –
Geschäftsführer der Schernthaner GmbH
Eine Win-win-Situation – und das seit rund 30 Jahren. Denn damals schlossen Josef Schernthaner senior und Komptech-Firmengründer Josef Heissenberger den Kaufvertrag für die erste Komptech-Maschine ab. Mittlerweile sind im Schernthaner-Fuhrpark acht Komptech-Maschinen zu finden: einerseits die Zerkleinerer Crambo 6000 und Axtor 4510, der Mietenumsetzer Topturn X53 und der Windsichter Hurrifex, andererseits die Trommelsiebe Nemus 2700 und die neue Nemus 3000 sowie die Sternsiebe Multistar XXXL und XXXL3.
Die neue Nemus 3000
Der jüngste Zugang – ebenfalls mit der stolzen Seriennummer 1 – ist die neue Nemus 3000. Seit über einem halben Jahr unterstützt das Trommelsieb das Team rund um die beiden Geschäftsführer Sigmund Schernthaner und Josef III Schernthaner bei der Mietenkompostierung. Das Resümee fällt durchwegs positiv aus: Betriebsleiter Alexander Holzapfel schätzt vor allem die optimale Positionierung der Siebtrommel, die sich in der neuen Variante mittig im Fahrwerksrahmen befindet. „So wird die Anlagerung von Material an den Innenwänden des Produktionsraums verhindert, wodurch weniger Reinigungspausen nötig sind“, fasst Holzapfel zusammen. Auch die Siebtrommel lasse sich jetzt deutlich schneller wechseln. Begeistert zeigt er sich auch vom schnellen Ausfahren der Stützen und Förderbänder. „Durch den verringerten Reinigungsaufwand, die höhere Benutzerfreundlichkeit und die beschleunigte Einsatzbereitschaft ist die Nemus 3000 insgesamt leistungsfähiger als ihr Vorgängermodell“, zeigt sich der Betriebsleiter begeistert. Und: Er geht davon aus, dass die Maschine aufgrund der Optimierungen auch langlebiger ist. „Sie läuft bei uns rund 38 Stunden pro Woche und das etwa 44 Wochen im Jahr. Bislang mussten wir bei dieser Laufzeit unsere Trommelsiebmaschinen alle fünf Jahre austauschen. Wir denken, dass dies aufgrund des veränderten Aufbaus diesmal nicht notwendig sein könnte. Wir sind gespannt!“
„Die neue Nemus 3000 zeichnet sich durch schnelle Einsatzbereitschaft, hohe Benutzerfreundlichkeit und geringen Reinigungsaufwand aus.“
– Alexander Holzapfel –
Betriebsleiter bei der Schernthaner GmbH

Bild: Großer Bunker mit Geradeauslaufsteuerung, 30 Quadratmeter Siebfläche, dazu eine effiziente Reinigungsbürste und lange Abwurfbänder – die Nemus bietet eine überzeugende Ausstattung.

Bild: Das Steckersymbol verrät es: Die neue Nemus 3000 lässt sich sowohl mit dem eingebauten Dieselgenerator als auch rein elektrisch über das Stromnetz betreiben.

Bild: Siebung von Kompost oder Aufbereitung von Mineralik: Die Nemus ist überall zu Hause.
An alle wünsche angepasst
Sowohl die Sternsiebe als auch die Trommelsiebe leisten gute Dienste am Hof, betont Alexander Holzapfel. „Die Sternsiebe eignen sich ideal für die Siebung des Komposts, während die robusten Trommelsiebe im Erdenwerk genau passen, um das schwere Material durchzuarbeiten.“ Kompost wird bei Schernthaner in der Regel mit einer Körnung von 10 Millimeter produziert, im Erdenwerk reichen die Körnungen von 15 bis 60 Millimeter – je nachdem, ob es sich um Baumgruben-, Humus-, Rasen- oder Sportplatzsubstrate handelt. Unter dem Namen Biotana wird zudem gebrauchsfertige Blumen- und Pflanzenerde produziert. Im Hinblick auf die verschiedenen Anforderungen wurde die Nemus 3000 bei der Entwicklung an die Vorstellungen des Unternehmens angepasst, wie Alexander Holzapfel bestätigt: „Die Nemus 3000 wurde von Komptech-Technikern nach den Wünschen und Vorschlägen von Kundenseite konzipiert und überzeugt durch die Summe von Detailverbesserungen.“ Auch Sigmund Schernthaner bestätigt: „Wenn es bei Schernthaner eine Verbesserungsidee gibt oder eine spezielle Lösung gebraucht wird, rufen wir bei Komptech an.“ Und dort hat man stets ein offenes Ohr für die Optimierungswünsche der Kund:innen – denn auch die imposanteste Maschine ist umsonst, wenn sie lediglich in der Theorie, nicht aber in der Praxis alle Bedürfnisse erfüllt.
Ständige Verbesserungen
Dieser Praxisbezug entspricht durch und durch der DNA von Komptech. Michael Seidel, Sales Manager bei Komptech für den Münchner Raum, erklärt: „Im Maschinenbau entsteht echte Optimierung erst dort, wo Konstruktion auf Praxis trifft.“ Schließlich ist eines der Schlagworte von Komptech: „Continuous improvement“, also die ständige Verbesserung der Produkte – und das im Idealfall nicht nur am Papier, sondern live vor Ort im Arbeitseinsatz. Dafür werden permanent Daten der Kund:innen erfasst und analysiert – unter strenger Beachtung des Datenschutzes, versteht sich. „Durch diese Auswertungen erhalten wir wertvolles Feedback, um im Sinne der Kund:innen Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit unserer Maschinen zu steigern und damit einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen“, erklärt Seidel. Ein Wettbewerbsvorteil, von dem auch Schernthaner seit drei Jahrzehnten profitiert.
„Schernthaner und Komptech verbindet eine vertrauensvolle
Zusammenarbeit, die von einem wertschätzenden, konstruktiven Austausch geprägt ist.“
– Michael Seidel –
Sales Manager bei Komptech

Bild: Das Siebergebnis überzeugt auch bei genauerer Betrachtung.